
Ja, ich bin fett. Ich sehe aus als wäre ich schwanger und 'Halloween' hat das ganze nicht gerade besser gemacht. Ich hab heute einen Interpretationsaufsatz geschrieben. Herjeh, was für ein Bockmist. Ich hoffe das müsst ihr niemals machen. Und das soll ich in der Klausur innerhalb 9o Minuten schaffen? Ich hab den halben Nachmittag gebraucht. Haha c: . Und was hab ich nebenher gemacht ? Gegessen. Ist doch logisch. Heißt ich hab den ganzen Tag nur gegessen. Toll.
Gewicht ist auch wieder hoch gegangen. Ich sehe aus als ob ich schwanger wäre. Haha ._.
Aber wie schaffe ich es, wieder abzunehmen ? Ich wollte fasten, aber wie soll ich das schaffen wenn meine Disziplin im Moment nicht mehr mitmacht ? Ich bin normalerweise sehr, sehr diszipliniert wenn ich was erreichen will - nein, eigentlich nur beim essen. Aber jetzt ?
J. hat sich nicht gemeldet. Ich raste aus. Ich brauch dich, J. ! Ja, vermutlich denkt er nich mal annähernd an mich. Alltägliches eben. Tja, was soll ich machen .. : abnehmen. Klar. Ob ich das meinen Eltern sagen kann ? Also das ich abnehmen will ? Wohl eher nich, was meint ihr o; ?
Umfrage rechts.
Meine Mum streicht jetzt mein Zimmer .. ich hoffe ich kann dann bald wieder dort schlafen. Haha.
Gestern Nacht total die Panik bekommen. Weil ich nichts auf die Reihe bekomm ..hab gezittert und bla..
Scheiß Tag.
xoxo
lou
INTERPRETATIONSAUFSATZ
Das Gedicht ’Smog über der
Stadt’ wurde 1978 von Hildegard Pieritz geschrieben und stellt eine
Beschreibung eines Wetterumschwungs bzw. einer Veränderung der Natur dar.
Vermutlich den Übergang von Sommer zu Herbst. Wenn man das Gedicht zum ersten
mal liest erkennt man darin Trauer, aber auch den Hauch von Hoffnung.
Am Anfang des Gedichtes wird
durch eine Personifikation der Sonne (’müder Sonne’, Zeile 1) auf eine, wohl
negative bzw. unerwünschte Veränderung der Natur ( Wetter/ Landschaft)
hingewiesen. Es geht darum, das die Sonne verbleicht und hinter dem Smog
verschwindet. Eine Person die hier als ‚er’ benannt ist versucht sie
zurückzuholen bzw. daran zu hindern zu verschwinden. Hierbei wird die Sonne des
öfteren personifiziert. Die Person versucht die Sonne zu beschwören aber er
arbeitet auch mit körperlichem Einsatz und versucht sie dazu zu bringen sich
noch ein letztes mal zu zeigen. Damit er weiß, dass es sie noch gibt.
Es tritt hervor dass das
Gedicht weder Reime noch (Wiederholungen oder) ein lyrisches Ich oder eine
Alliteration enthält. Dies deutet darauf hin dass das Gedicht sehr schlicht und
sachlich gehalten werden soll. Es ist im Trochäus geschrieben was nocheinmal
die Trauer unterstreicht, die von Anfang an zu spüren ist. Sie ( Hildegard Pietz) hat viele Metaphern
in das Gedicht eingebaut _____________________________________.
Das Gedicht beinhaltet keine Punkte und auch sonst keine
Satzzeichen außer einen Doppelpunkt in Zeile 8, dieser soll den Höhepunkt
unterstreichen der in Zeile 9 folgt.
Im übrigen enthält es
auffällig viele Enjambements ________________________, jedoch keinen Vergleich,
keine Synästhie, keine Ellipse und keine Antithese.
Es liegt hier kein Sonett
vor: Das Gedicht besteht aus 7 Strophen mit jeweils 2Versen/ 14 Zeilen.
Ungewöhnlich ist die Einteilung der Verse, denn sie enthält Enjambements die
teilweise über zwei Strophen reichen ( s. Zeile 9 –13 ). In den ersten beiden
Versen wird der Zustand der Sonne beschrieben, von der zweiten bis zur vierten Strophe wird hervorgehoben wie ‚er’
vergeblich versucht die Sonne wieder zu sehen. In den letzten drei Stophen
wiederum wird eine Forderung an die Sonne gestellt die ‚sie’ möglich machen
solang sich die Sonne dafür zeigt.
Die Überschrift wird am
meisten in Vers zwei und drei zur geltung gebracht. Dort heißt es : „ hängt
bleich durch den Smog – unten steht einer“
Da es in der Überschrift
heißt „ Smog über“ passt diese Stelle am besten. Jedoch ist im gesamten Gedicht
nie die Rede einer Stadt und man kann
nur durch die Überschrift ein Bild der Stadt erstellen. Ansonsten könnte es
überall spielen.
Der Höhepunkt des Gedichtes
liegt etwa in Zeile 9, dort beschwört er die Sonne aus voller überzeugung, das
ist die Stelle des Gedichtes in dem Hoffnung glimmt. Davor und danach wird nur
die Trauer ausgedrückt die das schwinden der Sonner, der Hoffnung hat.
Das ganze Gedicht könnte
auch etwas ganz anderes Bedeuten als den Wetterumschwung. Es könnte aus
Metaphern stehen und z.B. von einem Menschen handeln der im sterben liegt oder
es könnte von Gott und dem schwindenden Glauben der Menschen handeln.
Mit ihrem Schreibstil setzten die Autoren auf einen
subjektiven, privaten Ton und schrieben oft gefühlsbetonte, nicht selten auch
autobiografische Texte, die teils bekenntnishaft, teils tagebuchartig sind.
Hinzu trat eine Gesellschaftskritik, die häufig Themen der eben entstehenden
Umweltbewegung aufgriff oder den Nationalsozialismus oder die Unterdrückun der
Frau thematisierte. Der Ton der Texte ist meist resignativ; oft werden
unausweichliche Schicksale, unlösbare familiäre Verstrickungen oder auch
unheilbare Krankheiten behandelt.
( Quelle: Wikipedia )
Das Gedicht wurde in der
sogenannten neuen Subjektivität geschrieben die in den 70ern entstand. Sie ist
eine neue Richtung der deutschen Literatur. Diese Epoche stellt besonders das
Privatleben der Autoren in den Vordergrund (Wünsche, Träume, Probleme ).
-> Ich hab keine Ahnung davon ..haha
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